Alexander der Große
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1.Vorwort/Einleitung
2.Alexander der Große -
   Kindheit und Jugend

3.Der Perserfeldzug
4.Dareios Tod
5.Indienfeldzug und Tod
   Alexanders des Großen

6.Aussehen und Charakter
   Alexanders des Großen

7.Nachwort
8.Literaturverzeichnis
Zeittafel Philipp II.
   von Makedonien

Zeittafel Alexander der Große
Zeittafel Diadochen
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Alexander der Große

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7. Nachwort

ach einer ausführlichen Beschäftigung mit Alexander dem Großen wäre die Frage angebracht, ob sein Titel "der Große" auch wirklich angebracht ist. Jeder mag nun seine Meinung darüber haben, aber meine ist auf alle Fälle: Ja!

Nur wenige Herrscher sind auch nur annähernd würdig mit Alexander verglichen zu werden. Denn welcher andere Heerführer hat mit einer Unterzahl an Männern gegen eine riesige Übermacht gewonnen? Alexander gelang dies nicht nur ein Mal. Welcher andere König kämpfte mit seinen Truppen erfolgreich an vorderster Front und wagte sich an den gegnerischen Führer, um die Schlacht zu entscheiden? Nur Alexander der Große hatte diesen Mut und diese Fertigkeiten dazu. Kein anderer, hatte es in so jungen Jahren geschafft, so schnell, so viele Gebiete zu erobern, ja sogar ein ganzes Weltreich. Er war ein grandioser Taktiker und Heerführer, wie es die Schlachten am Granikos, bei Issos, in der Ebene von Gaugamela und die vielen anderen Schlachten in Ägypten und Indien beweisen. Er wusste auch, dass die Moral seiner Männer sehr wichtig war und tat immer etwas mit Erfolg, um sie noch mehr zu steigern. Er wollte ein Weltreich schaffen, in dem es zwischen den vielen Völkern keine Kriege oder Sklaverei geben sollte, sondern in dem sie in Einheit und Frieden miteinander leben sollten. Dies ist ihm nicht gelungen und dies wird auch nie einem menschlichen Herrscher gelingen. Interessant ist auch, wie sich die biblische Prophezeiung über ihn und seine Nachfolger erfüllt hat, was auch die Glaubhaftigkeit der Bibel unterstreicht, die auch ausdrücklich sagt, dass nur Gott, dessen Name Jehova ist, einen weltweiten Frieden und sogar ewiges Leben in vollkommener Gesundheit herbeiführen kann, was er auch bald tun wird.

Wo man bei Alexander am Anfang noch mehr positive als negative Eigenschaften findet, ändert sich das im Verlauf seiner Geschichte. Je erfolgreicher er war, je mehr er eroberte und je mehr er bejubelt wurde, desto misstrauischer und brutaler wurde er. Sein Ruhm ist ihm im Endeffekt über den Kopf gestiegen. Alexander der Große ist ein gutes Beispiel, dass Menschen viel erreichen und viele Siege erringen können, aber am Ende gegen den Tod nichts ausrichten können und so spätestens gegen ihn verlieren werden.


Benjamin Bruska