Alexander der Große
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1.Vorwort/Einleitung
2.Alexander der Große -
   Kindheit und Jugend

3.Der Perserfeldzug
4.Dareios Tod
5.Indienfeldzug und Tod
   Alexanders des Großen

6.Aussehen und Charakter
   Alexanders des Großen

7.Nachwort
8.Literaturverzeichnis
Zeittafel Philipp II.
   von Makedonien

Zeittafel Alexander der Große
Zeittafel Diadochen
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Weitere Arbeiten::..
     Bemerkung
     Vergleich zwischen
      Alexander dem Großen
      und Dareios III.
      von Felix Krüger

      Alexander der Große -
      Ein Referat
      von Manfred Horndasch
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Alexander der Große



Vergleich zwischen
Alexander/Makedonien und Darius/Persien
Zuerst wäre zu nennen, wie der Aufstieg der beiden Könige nachzuvollziehen ist. Da wäre zum einen die freie Wahl von 336 v. Chr. nach der Ermordung des herrschenden Königs Philipp, aus der Alexander von der Volksversammlung als neuer König hervorging.
Er festigte seinen Thron, indem er Verwandte und Fürsten mit Thronanspruch ermorden ließ. Er war stets bestrebt eigenes Ansehen zu erreichen und gewiss stand es von vorneherein für ihn fest den Perserkriegsplan seines Vaters zu realisieren.
Die erforderliche Anerkennung als Königs durch die Volks- und Heeresversammlungen gewann er durch kluge entgegenkommende Maßnahmen. Er ließ Philipp mit allen Ehren bestatten, versprach in seinem Sinne zu reagieren und versprach Steuerfreiheit für alle Makedonen. Darius hingegen nahm mehr oder weniger "spektakulär" sein Amt als König an: Er trat die Nachfolge von seinem Vater, Darius II., an. Ein weiterer Aspekt, der zum Vergleich führen kann ist, dass Alexander eine ordentliche Ausbildung hatte, woraus er als guter Psychologe und als Gelehrter vorging. So stärkte er oft die Moral seiner Soldaten, wie beispielsweise am Gordischen Knoten.

Um nach Persien zu kommen, wo Darius sich mehr und mehr als ungeliebter Herrscher erwies, unter anderen da er bei weitem nicht so ein großes Organisationstalent wie Alexander war. Sein Riesenreich bildete keine wirkliche Einheit, da sein Heer zum einen aus Söldnern bestand und nur der Kern aus Persern. Somit ist es nicht abzusehen, dass schlechtere Moral unter seinen Soldaten herrschte. Außerdem erscheint es mir wichtig zu sagen, dass Alexander das zur damaligen Zeit bestausgebildete Heer hatte, da es durch seinen Vater Philipp nahezu perfekt trainiert war. Darius hingegen hatte ein Söldnerheer, das mit weniger Enthusiasmus als das stets durch Alexander motivierte Makedonenheer kämpfte. Darius führte das Reich seines Vaters ohne Vorfälle weit, jedoch war die Zeit der Großkönige vorbei. Denn er reagierte nur sehr langsam auf die makedonische Bedrohung, die sogar durch einen Brief von Alexander angekündigt wurde. Und anstatt die erfahrenen Söldner in die erste Reihe zu stellen, stellte sich die Adeligenreiterei in vorderster Front. Anders als bei den Makedonen, wo stets Alexander an erster Front kämpfte und sich somit wieder als guter Psychologe bewies, dadurch folgten ihm seine Soldaten bis in den Tod.

Ferner ist es wichtig zu nennen welche entscheidende Wende Flucht Darius hatte. Zum einen zerbrach die persische Angriffsmacht, da sie ohne Führer weiterkämpfen mussten. Nun war es an der Zeit, dass ein Stadthalter Alexanders Darius umgebracht hatte. Daraufhin erhielt Alexander die Moral aufrecht, indem er ihn hinrichten ließ, jedoch ist diese Version von Darius´ Tod nicht geklärt, aber zu mindestens zu vermuten. Nach Darius´ Tod wurde Alexander als persischer Großkönig gefeiert und verehrt, somit hatte er was in einem fremden Land geschafft, was Darius nicht einmal in seinem eigenen Land geschafft hatte.

Nach Alexanders Tod war die Weltmacht Makedonien nie wieder ein selbstständiger Staat gewesen.

von Felix Krüger