Alexander der Große
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1.Vorwort/Einleitung
2.Alexander der Große -
   Kindheit und Jugend

3.Der Perserfeldzug
3.1 Erste Taten als König
3.2 Der Beginn des
      Perserfeldzugs

3.3 Schlacht am Granikos
3.4 Schlacht bei Issos
3.5 Die Belagerung von Tyros
3.6 Schlacht bei Gaugamela
4.Dareios Tod
5.Indienfeldzug und Tod
   Alexanders des Großen

6.Aussehen und Charakter
   Alexanders des Großen

7.Nachwort
8.Literaturverzeichnis
Zeittafel Philipp II.
   von Makedonien

Zeittafel Alexander der Große
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Alexander der Große

Siedler von Catan
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3.2 Der Beginn des Perserfeldzugs

un war für Alexander die Zeit gekommen den Plan seines Vaters zu verwirklichen, einerseits, um genau aus dem selben Grund der Rache, die griechischen Kolonien in Kleinasien von den Persern zu befreien, aber sicherlich auch um sein Verlangen nach ruhmvollen Taten zu stillen und wegen seinem persönliches Ziel seinen Vater in allem zu übertreffen und wirklich zu dem "Großen" zu werden. Dies ist meiner Meinung nach, nachdem ich mich mit Alexander beschäftigt habe, sogar der hauptsächliche Grund, warum er den Kriegsplan seines Vaters gegen die Perser verwirklichen wollte. Zuvor sicherte er seine eigenen Grenzen und kämpfte Rücken und Flanke frei.

Im Frühjahr 335 v.u.Z. sammelte Alexander der Große seine Krieger in Amphipolis. Seine Streitmacht bestand aus 20 000 Mann. Er marschierte damit entlang der Küste nach Osten, wobei er ständige Überfälle abwehren musste. Dann stand er vor dem Schipkapass, den die Thraker durch Wagenburgen abgeriegelt hatten. Doch Alexander erstürmte ihn durch einen überraschenden Seitenangriff und ließ sich nicht durch die, von den Hängen herabdonnernden, mit Felssteinen gefüllten Karren, abhalten. Dann erreichte er die Donau. Um die Insel Peuke einzunehmen, auf die die Thraker und Triballer geflüchtet waren, wartete er auf die im Schwarzen Meer gecharterten Hilfsschiffe. Doch diese erwiesen sich zu schwach, denn die Insel wurde von den gut bewaffneten und gut verschanzten Geten am Nordufer gut bewacht. Doch wäre Alexander der Große nicht "der Große", wenn er nicht großartige Ideen und Taktiken hätte. So befahl er, die zum Zelten benutzten Häute zusammenzunähen und mit Heu zu stopfen. Dann schickte er 5000 Mann in einer dunklen Nacht, auf diese provisorisch gebauten Flöße, über den Strom und schlug so die überraschten Geten in die Steppe zurück. Die Nachricht von diesem grandiosem Unternehmen verbreitete sich in Windeseile, so dass diese Stämme und andere Friedens- und Bündnisverträge und manche sogar Alexander Dienste anboten.

Doch bald darauf musste Alexander der Große "...seine Fähigkeiten, in nahezu ausweglosen Situationen zu improvisieren, das Gelände zu beherrschen, urplötzlich dort aufzutauchen, wo ihn der Gegner nicht vermutete, rasch und entschlossen zu handeln, auch psychologische Mittel zur Demoralisierung der Feindestruppen einsetzen", als er durch die Illyrer in der Falle saß, nachdem sie Pelion angegriffen hatten. Nach vielen weiteren Konflikten mit verschiedenen Stämmen, die Alexander immer ohne Kampf bereinigen wollte, was ihm allerdings nicht immer gelungen ist, brach er dann im Frühjahr 334 mit seinem makedonischen Heer, dass aus 30 000 Soldaten, 5000 Reitern bestand, welche von einer Flotte, die aus 160 Schiffen bestand, unterstützt wurden, auf. Dieses Unternehmen, was als "Der Alexanderzug" bekannt wurde, wird wohl niemals seine Faszination auf Historiker, Militärs, Politiker, Dichter oder auch nur ganz gewöhnliche Menschen, die sich mit Alexander beschäftigen, verlieren.

Die Griechen in diesem Heer wurden nur als Besatzungssoldaten und zu Sicherung des Nachschubs eingeschätzt, denn niemand traute ihnen. Hinter dem Heer, das auch aus Thrakern, Thessaliern, Illyrern und den eben genannten Griechen bestand, folgten schwere Katapulte und andere Belagerungsgeräte, Proviantwagen, Ersatzpferde, Lasttiere, Pferdeknechte, Diener, Köche, Handwerker. Meldeläufer, Träger, Schrittzähler, Pagen, Ärzte, Priester, Seher, Ingenieure, Techniker, Finanzbeamte, Schreiber, Proviantmeister und ganz am Ende in bequemen Wagen die Literaten, Dichter, Philosophen, Historiker, Schauspieler, Musiker und Tänzer. Darunter waren solche Berühmtheiten, wie der Maler Apelles, der Bildhauer Lysippos und der Historiker Kallisthenes. Dieses bestausgebildetste, disziplinierteste und erfahrenste Heer der Welt verdankte Alxander seinem Vater Philipp. Allerdings hat er einige Änderungen daran vorgenommen, z.B. nahm er nur noch einen Knecht für zehn Krieger mit, gab den Offizieren keine Wagen mehr, beschränkte die Verpflegung auf Oliven, Feigen, Brot und Käse, versechsfachte die Zahl der Reiter und überhaupt machte er die Kavallerie zu einer noch bedeutsameren Truppe, indem er ihre Technik, Bewaffnung und Taktik gründlich reformierte.

Das Heer der Perser war dreißigmal so groß, wie Alexanders Heer, man zählte also nicht zehntausende, sondern hunderttausend und besonders die persische Flotte war größer, als die der Makedonen und ihnen in Technik und Kampfkraft auch weit überlegen und vor allem hatte Dareios, der persische König, zu der Zeit wesentlich mehr Geld als Alexander der Große, der ja beinahe bankrott war. Jetzt mag man sich fragen, woher Alexander den Mut hatte, gegen das in allem überlegene, Perserreich vorzugehen. Nun, vor allem hat ihn wohl seine Gier nach ruhmvollen Taten gedrängt, doch den Mut hat er wohl nicht zu letzt durch seine religiöse Einstellung, die er von seiner Mutter eingeprägt bekam, bekommen, die ihn veranlasste sämtliche Orakel zu befragen und ihnen zu glauben. Die Sprüche der Orakel waren jedoch immer sehr geheimnisvoll und sie wurden dem König natürlich als positiv gedeutet. Zum Beispiel hat er einmal die berühmte Priesterin Pythia aus Delphi befragt, was ihm die Zukunft bringen würde, doch diese wollte ihm keine Auskunft geben, da Apollon, der durch ihren Mund spreche, in den Wintermonaten fern von Delphi ist. Doch Alexander war enttäuscht sowie verärgert und ließ sich nicht so leicht davon abbringen den Orakelspruch zu hören. So packte er die Pythia an dem Arm und versuchte sie in das Addition, das Unbetretbare des Tempels, zu ziehen, damit sie ihm weissagt. Voller Zorn soll sie gerufen haben: "'O Sohn, du bist unwiderstehlich!'" "Unwiderstehlich" hieß für Alexander "unbesiegbar". Gemäß dem jüdischen Geschichtsschreiber Josephus wurden Alexander bei seinem Einzug in Jerusalem, die Prophezeiungen Daniels, die ich in der Einleitung teilweise schon erwähnte, gezeigt. Alexander der Große hat sich gleich als dieser dort beschriebene "erste König" der Griechen erkannt. Wenn dem so gewesen war, hat ihn dies bestimmt noch mutiger gemacht!

Die makedonische Flotte hatte schon den Hellespont erreicht. Hier konnte Parmenion, Philipps bewährter Heerführer, das Heer auf Trieren und Lastschiffen über die knappe sechs Kilometer breite Meeresenge bringen. Die Invasion hatte begonnen, trotz dass Alexander Persien nicht einmal den Krieg erklärt hat. Er ist sozusagen mitten im Frieden in das Perserreich eingedrungen. Das war natürlich sehr ungerecht, aber auch sehr clever, denn hätte Alexander Krieg erklärt, hätte sich Dareios gleich mit einem großen Heer bereit gemacht, wobei es ihm natürlich nicht unbeobachtet blieb, dass Alexander der Große in sein Reich einmarschierte, doch wahrscheinlich hat er Alexander unterschätzt, so dass er nicht gleich eingegriffen hat und etwas unternommen hat.

Der Perserfeldzug

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